Aktuelles

Stellenausschreibung

Zum nächstmöglichen Zeitpunkt wird eine WHK mit BA Abschluss in Psychologie für die Unterstützung des gerade gestarteten Drittmittelprojektes "Doktorandinnen in IT" (siehe: https://infai.org/dokit/) gesucht. Dieses Forschungs- und Transferprojekt startete im Oktober 2018 mit dem Ziel, zum einen die Bedingungen von Promovendinnen in der Informatik zu untersuchen und zum zweiten daraus folgende Strategien zur Karriereförderung von Frauen im IT-Bereich zu entwickeln.

Zur Stellenausschreibung

GASTVORTRAG am 15.11. Karolina Krasuska: Gender, Memory and the Holocaust

GASTVORTRAG mit Karolina Krasuska: Gender, Memory and the Holocaust

Am 15.11.2018 um 17.15 - 18.45 im Hörsaal 10 im Hörsaalgebäude der Universität Leipzig.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

Karolina Krasuska, is Associate Professor at American Studies Center at the University of Warsaw, Poland and the founding director of the research unit Gender/Sexuality at the ASC. She is the author of a monograph examining modernist poetry from a transnational, gender-oriented perspective Płeć i naród: Translokacje [Gender and nation: Translocations], Warsaw 2012 and a co-author of the pioneer Encyklopedia gender, Warsaw 2014. She is also the Polish translator of Judith Butler’s Gender Trouble (Uwikłani w płeć, Warszawa 2008). Her newest book publication is a co-edited volume (with Andrea Peto and Louise Hecht) Women and the Holocaust: New Perspectives and Challenges, Warsaw 2015. Currently, she is working on a project on gendered modes of the 21st-century Jewish-American fiction.

GASTSEMINAR

GASTSEMINAR - offen für alle Interessierten!

SEMINAR mit Karolina Krasuska:

GENDER, QUEER UND DIE PERIPHERIEN EUROPAS / Gender and Queer at the European Peripheries

Im Rahmen ihres Aufenthaltes in Leipzig bietet Karolina Krasuska ein Seminar zum Thema "Gender, Queer und die Peripherien Europas" an, das Sie bei Interesse besuchen können.

Wann: Freitag, 16.11.2018 von 9.15 - 11.45 Uhr

Wo: S 305 (Seminargebäude am Augustusplatz)

Gender and queer theories as we know them today are marked by their canonical US American texts. Without a doubt, they remain central for teaching and research across disciplines, including various area studies, such as Slavic Studies or Slavistik. If we change the geopolitical context, is there a need to rethink key concepts in gender and queer theory? How do gender and queer theories travel? What are the specific modifying factors in the context of East European peripheries? The seminar will address these questions to illustrate how context-bound theory is.

Karolina Krasuska, is Associate Professor at American Studies Center at the University of Warsaw, Poland and the founding director of the research unit Gender/Sexuality at the ASC. She is the author of a monograph examining modernist poetry from a transnational, gender-oriented perspective Płeć i naród: Translokacje [Gender and nation: Translocations], Warsaw 2012 and a co-author of the pioneer Encyklopedia gender, Warsaw 2014. She is also the Polish translator of Judith Butler’s Gender Trouble (Uwikłani w płeć, Warszawa 2008). Her newest book publication is a co-edited volume (with Andrea Peto and Louise Hecht) Women and the Holocaust: New Perspectives and Challenges, Warsaw 2015. Currently, she is working on a project on gendered modes of the 21st-century Jewish-American fiction.

Readings: (Please read the texts in advance of the seminar)

Joanna Mizielińska, Robert Kulpa, Agata Stasińska, “(Un)Translatable Queer? Or what is lost, and can be found in translation...” [in:] Import - Export - Transport: Queer Theory, Queer Critique and Activism in Motion, ed. S. Mesquita, M. Wiedlack, K. Lasthofer, Vienna 2012, 115-145.

Magdalena Grabowska, “Bringing the Second World In: Conservative Revolution(s), Socialist Legacies, and Transnational Silences in the Trajectories of Polish Feminism,” Signs, 37.2 (2012): 385-411.

Um Zugang zu den Texten zu erhalten melden Sie sich bitte mit einer Mail an frages@uni-leipzig.de

Sprechstunde 25. Oktober

Die Sprechstunde mit Anna Artwińska muss heute aufgrund einer Tagung entfallen.

Raumänderung SQ 23 - Seminar A

Wichtige Information zum SQ Modul 23 - Seminar A (Anti Gender: Akteur*innen, Theorien, Strategien,
Pia Thiele)

Das Seminar "Anti Gender: Akteur*innen, Theorien, Strategien" wird auf Grund der hohen Nachfrage ab Montag, den 29.10. von 9.15-10.45 in Seminarraum 302 stattfinden.

 

 

Ankündigung Fotoausstellung "Trans* in der Arbeitswelt"

Was macht ein trans*freundliches Unternehmen aus? Wie können Betriebe Trans*Menschen am Arbeitsplatz unterstützen? Ein Coming-Out kann viele Herausforderungen mit sich bringen, vor allem für die transgeschlechtliche Person selbst, aber auch für das Arbeitskollegium. In unserer Gesellschaft wird es immer noch weitläufig als feststehende Tatsache wahrgenommen, dass Menschen von Geburt an entweder weiblich oder männlich sind. 
Auch die zurückhaltenden Reaktionen der Bundesregierung auf die Forderungen einer grundlegenden Reformation des Transsexuellengesetz (TSG) in u.a. dem aktuellen Gesetzesentwurf zur Anerkennung der selbstbestimmten Geschlechtsidentität (Selbstbestimmungsgesetz – SelbstBestG), deuten darauf hin, dass sich diese Vorstellung nicht von heute auf morgen ändern wird. Die Ausstellung "Trans* in der Arbeitswelt" zeigt zwölf Einzelporträts transgeschlechtlicher Menschen in ihrem jeweiligen Arbeitsumfeld, zum Beispiel in Büros, als Lehrende oder LKW-Fahrende. Wir möchten damit die Lebensgeschichten, Diskriminierungs- und Erfolgserfahrungen transgeschlechtlicher Menschen sichtbarer machen und dazu anregen, über ihre Situation im Arbeitsleben nachzudenken. 
Wir laden daher herzlich ein, die Ausstellung zu besuchen.
Die Vernissage findet am Donnerstag, den 18. Oktober im Foyer des Neuen Augusteum statt. Mehr Informationen dazu finden Sie hier.

Orte und Zeiten:
18.10.2018 17 Uhr Vernissage
18.10.2018 – 02.11.2018 Augusteum | Universität Leipzig (Erdgeschoss)
02.11.2018 – 12.11.2018 Hörsaalgebäude | Universität Leipzig (Foyer vor der Mensa)
15.11.2018 – 11.01.2019 Gleichstellung der Universität Leipzig (Nikolaistraße 6-10, Strohsackpassage, 3. Etage,)
16.01.2019 – 27.03.2019 Volkshochschule Leipzig, (Löhrstraße 3, Hochparterre)

Der Eintritt ist an allen Orten frei.

Die Ausstellung „Trans* in der Arbeitswelt“ wurde von der Landesstelle für Gleichbehandlung - gegen Diskriminierung (Berlin) konzipiert und ist als Wanderausstellung unter der künstlerischen Leitung der Fotografin Anja Weber entstanden. Die Veranstaltung ist eine Zusammenarbeit der Kooperationsstelle Wissenschaft und Arbeitswelt (KOWA) Leipzig, des Stadt Leipzig - Referat für Gleichstellung von Frau und Mann, des Gleichstellungsbüro der Universität Leipzig und dem Zentrum für Frauen- und Geschlechterforschung der Universität Leipzig Universität Leipzig.

Hinweis zum Seminar "Anti-Gender: Akteur*innen, Theorien, Strategien"

Das Seminar "Anti-Gender: Akteur*innen, Theorien, Strategien" mit Pia Thiele beginnt erst am 29. Oktober. Dafür werden die ausfallenden Termine durch Doppelsitzungen nachgeholt, die wie folgt stattfinden:

17.12.2018
9.15 - 12.45 Uhr, HSG HS 17

7.1.2019
9.15 - 12.45 Uhr, NSG S 204

Hinweis zur Belegung des Moduls SQ 23 "Genderkompetenzen"

Da wir von mehreren Studierenden den Hinweis bekommen haben, dass die im Tool wählbaren Seminare zum Teil nicht mit denen des offiziellen Vorlesungsverzeichnisses übereinstimmen, möchten wir alle Interessierten auf das aktuelle Informationsblatt zum SQ23-Modul "Genderkompetenzen" verweisen. Das Dokument finden sie hier.

Vortrag innerhalb der zentralen Einführungswoche der Universität Leipzig

ACHTUNG NEUIMMATRIKULIERTE STUDENT*INNEN

Sehr herzlich laden wir Sie zum Vortrag "Hat Studium ein Geschlecht?" innerhalb der zentralen Einführungswoche der Universität Leipzig ein.

Datum: Freitag, 12. Oktober, 13.00 - 15.00 Uhr

Ort: Seminarraum 120, Seminargebäude, Campus Augustusplatz

In dieser Informationsveranstaltung des Zentrums für Frauen- und Geschlechterforschung der Universität Leipzig erfahren Sie, welche Rolle das Geschlecht im Studium oder einer späteren akademischen Karriere spielt. Im Anschluss werden spannende Beispiele zur geschlechterforschung aus verschiedenen Fächerperspektiven vorgestellt.

Neue Sprechstundenzeiten

Im Wintersemester 2018/19 bietet die Direktorin des Zentrums für Frauen- und Geschlechterforschung, Jun.-Prof. Dr. Anna Artwińska, eine wöchentliche Sprechstunde an.

Donnerstags, 15:30 - 16:30 Uhr
Zentrum für Frauen- Geschlechterforschung, Strohsackpassage Leipzig, Nikolaistraße 6-10, 04109 Leipzig, Raum 3.35

Die erste Sprechstunde findet am 18.10.2018 statt.

Anmeldung und Terminvergabe per E-Mail an: frages@uni-leipzig.de.

Termin Wiederholungsklausur "Genderkompetenzen"

Die Klausur für das SQ-Modul 23 wird am 26.10.2018 von 11.15 - 12.45 Uhr im Büro des Zentrums für Frauen- und Geschlechterforschung (Strohsackpassage, Nikolaistraße 6-10, Raum 3.35) nachgeschrieben.

Sprechzeiten während der vorlesungsfreien Zeit

Während der vorlesungsfreien Zeit werden die Sprechzeiten von Sarah Endreß und Lucie Titscher (studentische Hilfskräfte) nach Vereinbarung angeboten.

Donnerstags, 11.00 bis 15.00 Uhr

Strohsackpassage Leipzig
Nikolaistraße 6-10
04109 Leipzig
Raum 3.35
0341 97 37 774

frages(at)uni-leipzig.de

„Frauen und Reformation – eine Erfolgsgeschichte?“

„Frauen und Reformation – eine Erfolgsgeschichte?“ im Rahmen des 21. Leipziger Literarischen  Herbstes

Lesung und Podiumsdiskussion

Montag, 30.10.2017, 19:30 Uhr

Veranstaltungsort: Vortragssaal Bibliotheca Albertina Leipzig

Mit: Sonja Domröse,  Prof. Dr. Ilse Nagelschmidt (Institut für Germanistik, Direktorin des Zentrums für Frauen- und Geschlechterforschung der Universität Leipzig), Prof. Dr. Peter Zimmerling (Universität Leipzig, Institut für Praktische Theologie)

Deutschland feiert 500 Jahre Reformation und ihre männlichen Protagonisten.
Viel zu oft wird vergessen, dass auch Frauen am Reformationsgeschehen beteiligt waren.  Ob sie als Adelige ihren Einfluss geltend machten oder als Angehörige des Bürgertums selbst Schriften zum reformatorischen Gedanken verfassten -  stets sahen sie ihr Ziel darin, sich für die reformatorischen Ideen einzusetzen und sie zu verbreiten.

Zum Auftakt stellt die Pastorin, Kommunikationsmanagerin und Autorin Sonja Domröse ihr Buch „Frauen der Reformationszeit  - Gelehrt, mutig und glaubensfest“ vor.

In der anschließenden Diskussion widmen sich die GesprächspartnerInnen u.a. den Fragen:
- Welche Beziehungen bestehen zwischen dem Frauenbild Luthers  und der heutigen Sicht auf Frauen?
- Was wurde durch die Reformation für die Frauen in Kirche und Gesellschaft erreicht?
  Inwieweit wurde mit der Auflösung der Klöster den Frauen eine Basis intensiver Bildung und Selbstverwirklichung entzogen? Können wir von der Reformation somit lediglich nur von einem 'Fortschritt'  für die Frauen reden?
- Wie sind die Auswirkungen und Entwicklungen bzgl. der Reformation heute im Kirchenbereich, im kirchlichen Umfeld, in der Gemeindearbeit u.ä. sichtbar?
- Welche Zusammenhänge bestehen zwischen den Errungenschaften der Reformation und denen der späteren Frauenbewegungen?

Moderation: Dr. Sandra Berndt (Lehrbeauftragte am Zentrum für Frauen- und Geschlechterforschung der Universität Leipzig, Vorsitzende der Louise-Otto-Peters-Gesellschaft e. V. und des FraGes-Verein Leipzig e. V.)

Eintritt: frei

Ankündigungen der Koordinierungsstelle Genderforschung & Chancengleichheit Sachsen-Anhalt (KGC)

7. Landesweiter Tag der Genderforschung Sachsen-Anhalt am 9. November 2017

an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.
Das aktuelle Programm finden Sie hier

Call for Posters (bundesweit geöffnet)
Neben den Vorträgen von Nachwuchswissenschaftler*innen soll während
der Tagung weiterhin die Möglichkeit gegeben werden, aktuelle
wissenschaftliche Arbeiten und laufende Projekte mit Bezug zur
Genderforschung in Form eines Posters vorzustellen und mit den
weiteren Teilnehmer*innen der Konferenz zu diskutieren.

Interessierte Nachwuchswissenschaftler*innen, die sich mit der
Vorstellung von Projekten/Forschungsthemen an der Tagung beteiligen
möchten, bitten wir um Zusendung von Postervorschlägen (mind. im
Format A3 und als pdf-Datei)
bis zum 31. Oktober 2017 an folgende Adresse:
info@kgc-sachsen-anhalt.de

Save the Date & Call for Exposés:
Interdisziplinäre Nachwuchstagung „Wie forsche ich in meinem Fach
mit Geschlechterperspektive?“ am 10. November 2017

an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.
Mit der Nachwuchstagung sollen junge Wissenschaftler*innen motiviert
werden, in ihrer Disziplin genderwissenschaftlich zu forschen und
sie sollen gezielt in der Anfangsphase einer Forschungsarbeit
(Masterarbeit und/oder Promotion) dabei unterstützt werden.

Informationen zur Tagung und den angebotenen Arbeitsgruppen finden
Sie hier

Eine Kooperationsveranstaltung der Koordinierungsstelle
Genderforschung und Chancengleichheit Sachsen-Anhalt, den Büros für
Gleichstellungsfragen der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
und der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg mit Unterstützung
des Zentrums für Sozialweltforschung und Methodenentwicklung (ZSM)

Tagung zur Kritischen Intersektionalen Männlichkeitsforschung

Migration und Männlichkeit(en) – Aktuelle Debatten der Kritischen Intersektionalen Männlichkeitsforschung

Tagung

18.11.2017, 10 - 18 Uhr
Bibliotheca Albertina, Beethovenstr. 6, 04107 Leipzig

**********
Die politischen und gesellschaftlichen Verhältnisse in Europa werden derzeit spürbar von Diskursen über Geflüchtete, Migrant_innen, Zuwanderung und Multikulturalität bestimmt. Migrationsphänomene konstituieren dabei die soziale, kulturelle und politische „Wirklichkeit“ Europas und diese „Wirklichkeiten“ bedingen wiederum die Verhandlung und (Re)Konstruktion von Geschlechterverhältnissen.
Für die Kritische Männlichkeits- und Migrationsforschung bedeutet dies, sich mit neuen Phänomenen der Konstituierung und Subjektivierung von Männlichkeit(en) auseinanderzusetzen.
Insbesondere Bilder des „Fremden“ und „Anderen“ bestimmen Debatten um Männlichkeit(en) im Kontext von Migrationsphänomenen, weshalb es notwendig erscheint, Diskurse über „kulturelle Differenz“, Männlichkeiten und Ungleichheit theoretisch aufzugreifen und die spezifische intersektionale Produktion „migrantischer“ Männlichkeit in den Blick zu nehmen.
Die Tagung möchte intersektionale Forschungsperspektiven auf Männlichkeit(en) eröffnen und im Kontext des Bezugs zur Migrationsgesellschaft in theoretischen als auch empirischen Annäherungen  der Frage nach der Konstruktion und Marginalisierung von Männlichkeit(en) nachgehen.
Zudem soll ein Bezug zur Praxis von Initiativen und Selbstorganisationen hergestellt werden, um Einblicke in ermächtigende Handlungsperspektiven im Umgang mit interdependenten Diskriminierungspraxen zu geben.

In Kürze finden Sie an dieser Stelle nähere Informationen zur Tagung und ein detailliertes Tagungsprogramm.

Der Eintritt ist frei und die Tagung bedarf keiner Anmeldung.

Kontakt für Konferenzorganisation und Rückfragen:

Lisa König: frages@uni-leipzig.de

facebook: https://www.facebook.com/events/253078845214969

Ankündigungen

Fair Porn - Podiumsdiskussion an der HU Berlin

Fair Porn - Podiumsdiskussion
In Kooperation mit Dr. iur. Anja Schmidt (FraGes Uni Leipzig)

23. Oktober 2017, 19 Uhr
Humboldt-Universität zu Berlin
Unter den Linden 6, Senatssaal

Pornografie ist von absolut verbotenen Pornografien über Mainstream Porn bis hin zu Fair Porn vielfältig und seit den 1990er Jahren verstärkt Gegenstand wissenschaftlicher Untersuchungen geworden. Beispielsweise analysieren Gender Studies Pornografie sowohl als Mittel der Unterdrückung oder Behinderung nicht heteronormativer und selbstbestimmter Sexualitäten als auch als Mittel der Förderung vielfältiger und selbstbestimmter Sexualitäten.
Rechtswissenschaften untersuchen, ob Pornografie eine Verletzung der Rechte von marginalisierten Personengruppen darstellt oder sogar Ausdruck des Rechts auf sexuelle Selbstbestimmung sein kann. Für Pornografie oder sexuell explizite Darstellungen als Mittel der Förderung sexueller Selbstbestimmung und Vielfalt stehen dabei Begriffe wie Fair Porn oder sexpositive Pornografie.

Im Podiumsgespräch soll die Grenzlinie zwischen Mainstreampornografie und fairer /sexpositiver Pornografie insbesondere anhand der Absicherung von Konsensualität bei der Produktion von Pornografie und der Darstellung von Konsensualität in Pornografie sowie die Darstellung sexueller Vielfalt ausgelotet werden. Da sich die theoretische Analyse hier nicht von der Praxis des Herstellens von Pornografie trennen lässt, sollen theoretische und praktische Perspektiven einbezogen werden.   

Zum Gespräch beitragen werden
aus filmwissenschaftlicher Perspektive  Prof. Ula Stöckl (University of Central Florida UcF),
aus der Perspektive der Rechtswissenschaft und der Gender Studies Dr. iur. Anja Schmidt (FraGes Universität Leipzig/Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg)
sowie aus praktischer Perspektive Chanelle Gallant (Initiatorin des Feminist Porn Award Toronto),
Miss Naughty (Erotik-Filmemacherin aus Australien) und der genderqueere Performer und Darsteller Bishop Black.

Die Moderation übernimmt Dr. Laura Méritt, die sich als Kommunikationswissenschaftlerin und als sexpositive Aktivistin mit Pornografie auseinandersetzt.

Veranstaltet von
Zentrum für transdisziplinäre Geschlechterstudien (ZtG)
Humboldt-Universität zu Berlin
in Kooperation mit
Anja Schmidt, Zentrum für Frauen- und Geschlechterforschung der Universität Leipzig/Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Kontakt
Anja Schmidt (anja.schmidt@jura.uni-halle.de)

Weitere Informationen

24. Louise-Otto-Peters-Tag: „Nun sag, wie hast du’s mit der Religion?“ Glaubens- und Geschlechterfragen

24. Louise-Otto-Peters-Tag:  „Nun sag, wie hast du’s mit der Religion?“ Glaubens- und Geschlechterfragen

Samstag, 21.10.2017
ab 9:15 Uhr im Vortragssaal der Universitätsbibliothek Leipzig

Anlässlich des 500. Jubiläumsjahres der Reformation fragt die Louise-Otto-Peters-Gesellschaft auf dem 24. Louise-Otto-Peters-Tag nach Kontinuitäten und Diskontinuitäten vielfältiger Formen des Glaubens und der Religiosität im Zusammenhang mit der Kategorie Geschlecht.

Mit Beiträgen von Prof. Dr. Susanne Schötz (Dresden), Prof. Dr. Kurt Mühler (Leipzig), Dr. Marion Freund (Bonn) und Simone Ruoffner (Potsdam).
Ab 14:45 Uhr Stadterkundung mit Dr. Sandra Berndt und Gerlinde Kämmerer (Leipzig).

Am Vorabend, Freitag, 20.10.2017, findet zur Einstimmung eine Abendunterhaltung Louise-Otto-Peters-Gesellschaft e. V. in Kooperation mit Der VHS statt. Um 19:00 Uhr beginnt in der Aula der Volkshochschule die szenische Aufführung Martin Luther. Dein Herzliebchen. Theater und Musik aus dem Hause Luther: Große Geschichte und turbulenter Alltag - erzählt anhand von Luthers Briefen ... Mit Maja Chrenko als Katharina von Bora und Albrecht Wagner, Musik, als Hausdiener Wolf Sieberger.

Wir laden herzlich zu beiden Veranstaltungen ein und freuen uns auf Ihre Teilnahme. Weitere Infomationen finden Sie hier (Call for Papers) und  hier (Programm).

Workshop im Rahmen der Kritischen Einführungswochen an der Uni Leipzig

Einführung in den Black Feminism - Workshop mit Jenifa Simon und Lindiwe Breuer

Datum: Dienstag, 17.10.2017: 10 - 15 Uhr

Ort: S 015, Seminargebäude Campus Augustusplatz

Ankündigungstext:

Dass Feminismus notwendig und gut ist, darüber sind wir uns einig. Von Intersektionalität hingegen haben viele noch nicht gehört. Kurz gesagt beschreibt dieser Begriff die Überschneidung verschiedener Diskriminierungsformen. Diese Theorie im Hinterkopf möchten wir zu Beginn des Workshops kurz darüber sprechen, warum die Geschichte des Feminismus trotz angestrebter Befreiung und Emanzipation nicht die Geschichte aller ist. Im Anschluss möchten wir gemeinsam mit euch kürzere Texte lesen sowie Interviews und Filmausschnitte schauen. Hierüber möchten wir uns mit euch austauschen. Thema der gemeinsamen Arbeit sollen vor allem Bilder und Repräsentationen Schwarzer Frauen in den Medien sein. Zusammen sollen außerdem Begriffe und Konzepte wie Intersektionalität, Empowerment, postcolonial studies etc. geklärt werden.

Max. Teilnehmer*innen-Zahl: 10

Bitte meldet euch zu dem Workshop vorher an unter: frages(at)uni-leipzig.de

Veranstaltungen zum Semesterbeginn

Geschlechtliche und sexuelle Vielfalt - Eine Einführung
//Vortrag und Diskussion//

Freitag, 6. Oktober, 11 - 13 Uhr, Seminarraum 127 SG

Der Vortrag führt zunächst inhaltlich in das Konzept der sexuellen und geschlechtlichen Vielfalt ein, um anschließend einen praktischen Einblick in das Themenfeld im Kontext der Universität zu geben. Dabei sollen verschiedene Akteur*innen, die Antidiskriminierungsarbeit an der Universität leisten, vorgestellt werden. Zudem soll Raum für gemeinsamen Austausch und Vernetzung geschaffen werden.

Veranstalter*innen: Zentrum für Frauen- und Geschlechterforschung und die
Forschungs- und Netzwerkstelle "Vielfalt lehren!" des Instituts für Bildungswissenschaften der Universiät Leipzig gemeinsam mit dem Gleichstellungsbüro der Uni Leipig und der LAG Queeres Netzwerk Sachsen

Veranstaltung auf facebook:

https://www.facebook.com/events/1746836558954833

Neue Räumlichkeiten des Zentrums für Frauen- und Geschlechterforschung

Das Zentrum für Frauen- und Geschlechterforschung ist am 25. Juli 2017 in die Strohsackpassage gezogen.

Unsere neue Adresse lautet:

Zentrum für Frauen- und Geschlechterforschung:
Nikolaistraße 6-10, 3. Etage, Raum 3.35
04109 Leipzig

Telefon: 0341/ 97 37 774

Die Wiederkehr des Verdrängten - Zu den Verschränkungen von Geschlecht und Antisemitismus, Rassismus und Nationalismus

Veranstaltungsreihe Gender-Kritik 2017

Das Zentrum für Frauen-und Geschlechterforschung lädt im Sommersemester zu einer Vortrags- und Diskussionsreihe über die Verschränkungen des Geschlechterverhältnisses mit Antisemitismus, Rassismus und Nationalismus ein.

Weitere Informationen zu den Veranstaltungen finden Sie hier: Gender-Kritik-Reihe 2017

11.05. Sonja Witte
Im Spiegel der Unschuld: Sexualmoral im Postnazismus - Von "Kinderschändern", "Unzucht", "kindlicher Reinheit" und anderen Symptomen

09.06. Alice Blum
Und alle eint der Antifeminismus - Geschlechterpolitik als politisches Kampffeld der Rechten

24.06. Workshop mit Jenifa Simon
Schwarzer Feminismus in Deutschland – «Black Feminism is not white feminism in Black face» (Audre Lorde) - Workshop mit Jenifa Simon

22.06. Constanze Stutz
Über Antisemitismus, Israel und darüber, warum das Private noch immer politisch ist

29.06. Gabriele Dietze
Ethnosexismus. Verflechtungen von Sexismus und Rassismus in der Migrationsabwehr

facebook

24. Louise-Otto-Peters-Tag - Call for papers

„Nun sag, wie hast du’s mit der Religion?“ - Glaubens- und Geschlechterfragen

Für den 24. Louise-Otto-Peters-Tag am 21.Oktober 2017 in der Universitätsbibliothek Leipzig ruft die Louise-Otto-Peters-Gesellschaft e. V. Forschende und Wissenschaftler/innen auf, Abstracts zum diesjährigen Themenschwerpunkt "Glaubens- und Geschlechterfragen" einzureichen.

Die Louise-Otto-Peters-Gesellschaft e. V. führt seit 1993 jährlich den Louise-Otto-Peters-Tag durch, dessen Spezifikum es ist, ausgehend von einem für das Leben und Wirken von Louise Otto-Peters relevanten Thema den Blick zu schärfen für die Gegenwart hin zu der Frage: Wo stehen wir heute?
Bis in die 1990er Jahre hinein war die Kategorie Geschlecht ein wenig bearbeitetes Feld in den Religionswissenschaften sowie in der Frauen- und Geschlechterforschung. Auch innerhalb der Louise-Otto-Peters-Forschung wurde die Bedeutung der Religion für Louise Otto-Peters bisher noch nicht explizit erforscht. Dabei legen Untersuchungen offen, dass ausgehend von der freireligiösen Bewegung bereits vor der Revolution 1848/49 erste Frauenvereine als Grundpfeiler der frühen deutschen Frauenbewegung entstanden. Anerkannte Wohltätigkeitsvereine boten in der Folge Raum für religiös motivierte weibliche Selbstbetätigung im Bildungs- und Sozialbereich.
An das Christentum als Religion band auch Louise Otto-Peters ihre Emanzipationsvorstellungen. Als praktizierende Christin evangelisch-lutherischer Konfession setzte sie sich mit der Rolle von Frauen in Religion und Kirche auseinander und reflektierte die Reformation sowie die Bedeutung Martin Luthers. Ihr wertschätzender und kooperativer Umgang mit Vertreter/innen anderer Konfessionen und Glaubensrichtungen spiegelt sich in Beziehungen mit Henriette Goldschmidt von der jüdischen Gemeinde, Lotte und Dr. Käthe Windscheid von der reformierten Kirche sowie mit Frauen und Männern aus freikirchlichen und deutschkatholischen christlichen Gemeinden.
Das 500. Jubiläumsjahr der Reformation zum Anlass nehmend möchten wir nach Kontinuitäten und Diskontinuitäten vielfältiger Formen des Glaubens und der Religiosität fragen sowie aktuellen Glaubens- und Geschlechterfragen nachgehen.
Die Louise-Otto-Peters-Gesellschaft e. V. ruft Forschende und Wissenschaftler/innen auf, den Gegenstand über die engere geschichtswissenschaftliche Betrachtung hinaus fachübergreifend in andere Disziplinen zu öffnen.
Ideen und/oder Abstracts für Vorträge und Thesenbeiträge richten Sie bitte bis 15. Juni 2017 an die Louise-Otto-Peters-Gesellschaft e. V., Gerichtsweg 28, 04103 Leipzig, info@lopleipzig.de. Telefonische Rückfragen sind unter 0341 – 581 515 22 möglich.

Vernetzung in Sachsen: Der GenderKalender

Der GenderKalender ist eine Online-Plattform mit digitalem Veranstaltungskalender, welche alle an Geschlechtergerechtigkeit interessierten Menschen willkommen heißt. Hier werden Veranstaltungen, Treffen, Aktivitäten und Weiterbildungsmöglichkeiten rund um die Gleichstellung aller Menschen und Lebensweisen in Sachsen gesammelt und gemeinsam beworben.

Der GenderKalender lädt alle Projekte, Institutionen, Vereine und Personen zur Vernetzung und Beteiligung ein, welche solche Angebote bereitstellen (wollen).

Durch den so eröffneten Überblick soll die Arbeit für eine diskriminierungsfreie Gesellschaft in ganz Sachsen  -  nicht nur in den urbanen Zentren, sondern auch im ländlichen Raum - unterstützt werden.

Egal ob nur neugierig oder schon Expert*in – ob Information, Treffen oder Weiterbildung gesucht oder angeboten werden, wir wünschen viel Spaß beim Stöbern, Lernen, Mitmachen und freuen uns auf neue Beiträge, Austausch und Anregungen!

www.genderkalender.de

Oktober 2016: Wechsel in der Geschäftsführung

 

Ab November 2016 wird die Geschäftsführung des FraGes durch Lisa König vertreten.

Dadurch, dass die Geschäftsführung im Oktober unbesetzt bleibt, werden Anfragen per E-Mail nur in Ausnahmefällen beantwortet.

Wir bitten um Ihr Verständnis.

Für Anfragen zur Einschreibung und zum Besuch des Schlüsselqualifikationsmoduls 23 "Genderkompetenzen" informieren Sie sich bitte hier.

 

 

Gender Glossar // Call for Papers

Geschlechtersensibler und diskriminierungsarmer Sprachgebrauch

Sprache ist als performativer Akt an der Konstituierung von Wirklichkeit(en) beteiligt. In diesem Prozess werden Differenzen, zum Beispiel durch Normen und Normierungen, geschaffen, begründet, irritiert und verstetigt.

Ausgehend von diesem Wissenschaftsverständnis, das auch beinhaltet, dass durch eine reflektierte Sprachpraxis Stereotypisierungen und Kulturalisierungen vermieden bzw. sicht- und bearbeitbar gemacht werden können, möchte die Redaktion des Gender Glossars anregen, Themenkomplexe in Bezug auf gendersensibles und diskriminierungsarmes Sprachhandeln zu bearbeiten.

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Genderperspektiven in der Universitätsmedizin Leipzig

Neues Projekt gestartet!

Männer und Frauen unterscheiden sich – auch in Fragen der Gesundheit und des Gesundheitsverhaltens. Das belegen mehrere Studien der vergangenen Jahre. Forscher der Universitätsmedizin Leipzig befassen sich im Rahmen des kürzlich gestarteten Projektes „Genderperspektiven in der Medizin (GPmed)“ damit, wie dieses Wissen künftig auch in die Diagnostik und Therapie von Erkrankungen einfließen kann. Ein Jahr lang werden geschlechterspezifische Themen in der Medizin aufgegriffen und mit etablierten Forschern, dem wissenschaftlichen Nachwuchs und Studierenden sowie in der medizinischen Versorgung tätigen Fachkräften diskutiert. Ziel ist es, für geschlechtergerechtes Handeln und Behandeln in der Medizin zu sensibilisieren.

Das Projekt GPmed wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit mehr als 200.000 Euro gefördert. Sprecherin ist Prof. Dr. Katarina Stengler, Leiterin der AG Geschlechterforschung in der Medizin und Gleichstellungsbeauftragte der Universitätsmedizin Leipzig. Es gelte nun, das Potenzial der wissenschaftlichen Studien zu diesem Thema zu nutzen, erklärt Prof. Stengler. „Wir möchten durch unsere Arbeit einen nationalen und internationalen Erfahrungsaustausch anregen und damit Impulse für Veränderungen in der Therapie, Lehre und Forschung in der Medizin geben“, sagt die Projektleiterin von GPmed.

In Zusammenarbeit mit dem Leipziger Forschungszentrum für Zivilisationserkrankungen (LIFE) werden Forscher des Projektes GPmed Untersuchungen aus der LIFE Erwachsenenstudie mit 10.000 Leipzigern auswerten. Zudem sollen drei Fachveranstaltungen mit dem Fokus auf geschlechterspezifische Themen in der Forschung, Lehre und Versorgung stattfinden. Ziel der Veranstaltungen ist es, Kooperationen und Netzwerke zu fördern, Empfehlungen und Strategien für Bildung und Forschung zu entwickeln und den Wissenschafts-Praxis-Dialog – fokussiert auf geschlechterspezifische Themen – zu unterstützen.

 „Wir nutzen für die Veranstaltungen ganz unterschiedliche Formate. Es werden einerseits übergreifende gendermedizinische Themen referiert, andererseits aber auch vertiefende Seminare und bilaterale Gespräche und Diskussionen genutzt“, erläutert Stengler.

 Der Auftakt für die Veranstaltungsreihe mit dem Titel „Genderperspektiven in der Medizin – eine Bestandsaufnahme“ findet am 16. und 17. Juni 2016 statt. Einerseits liegt der thematische Fokus der Veranstaltung auf der Vorstellung des Projekts. Andererseits werden Wissenschaftler der Universität Leipzig als auch Externe ihre Forschungsergebnisse hinsichtlich geschlechtsspezifischer Unterschiede präsentieren und diskutieren. Dadurch soll eine möglichst breite Einführung des Themas in den Bereichen Forschung, Versorgung und Lehre gegeben werden. Ab 01. Mai ist die Anmeldung offen.

Das Sommermeeting „Genderperspektiven in der Medizin – eine Zwischenbilanz“ findet am 15. und 16. September 2016 statt. Die Veranstaltung hebt ausgewählte Themen hervor, wie die Geschlechterunterschiede bei psychischen Erkrankungen.

Beim Abschlusssymposium „Genderperspektiven in der Medizin – Fazit und Zukunftsaussichten“ am 26. und 27. Januar 2017 werden Ergebnisse vorgestellt und Bilanz gezogen. Dazu wird ein gender- und projektspezifischer Tagungs- und Projektband vorgestellt. Abgerundet wird das Symposium mit Workshops, die den Blick auf zukünftige Themen und bislang wenig berücksichtigte Genderfelder lenken.

Weitere Informationen finden sich auf der Webseite unter:

gender.medizin.uni-leipzig.de

E-Mail: gleichstellung@medizin.uni-leipzig.de

letzte Änderung: 22.11.2018